Ausbildung zum Hundefriseur

Yorkshire Terrier beim Hundefriseur

Ein Beruf, der sich unter Hundefreunden wachsender Begeisterung erfreut – der Hundefriseur.
Leider ist die Ausbildung zum Hundefriseur staatlich nicht anerkannt, weswegen sie keinem geregelten Ablauf unterliegt. Da sich die Inhalte der Ausbildung dennoch kaum unterscheiden, sollte das Hauptaugenmerk vor allem auf dem Preisleistungsverhältnis liegen.

Prinzipiell kann sich jeder selbst zum Ausbilder ernennen, weswegen Du Dich zuvor gründlich informieren musst, um das Geld am Ende nicht gänzlich umsonst investiert zu haben. Gute Ausbildungsstätten können auf jahrelange Erfahrungen zurückgreifen und bieten Interessierten erste Einblicke in die eigene Arbeit mit den Hunden.

Auf https://www.ausbildung-hundefriseur.de kannst Du Dir einen Überblick über solch eine Ausbildung machen. Dort gibt es neben kostenlosen Infotagen und unverbindlichen Schnupperstunden auch allerhand Informationen über die Ausbildung zum Hundefriseur.

Voraussetzungen zur erfolgreichen Ausbildung

Um die Ausbildung zum Hundefriseur erfolgreich abschließen zu können und später auch in diesem Bereich tätig zu werden, solltest Du einige Voraussetzungen mitbringen. An erster Stelle solltest Du natürlich ein gewisses Interesse für Hunde haben. Da die Vierbeiner instinktiv spüren, ob Du offen und frei von Angst bist, ist Erfahrung im Umgang mit Hunden von Vorteil.

Auch Hunde größere Rassen benötigen häufig einen Hundefriseur und sollten kein Problem für Dich darstellen.
Handwerkliches Geschick und ein gutes Auge für Details und Ästhetik gehören ebenso zum Berufsbild, wie körperliche und geistige Belastbarkeit.

Inhalt der Ausbildung zum Hundefriseur

Die Ausbildungsinhalte sind meist breit gefächert und decken sämtliche Themen rund um den Hund ab.
Natürlich steht dabei das Trimmen und Scheren des Fells im Vordergrund. Doch ein Hundefriseur kann so viel mehr als nur die reine Fellpflege.
Das Basiswissen umfasst dabei beispielsweise die Materialkunde (Arbeitsgeräte u.ä.), das fachgerechte und selbstständige Arbeiten am Hund, das Baden und Trocknen, die Rassekunde und das Handling des Hundes auf dem Trimmtisch.

Hundefriseur schneidet die Krallen eines Hundes
© Depositphotos.com/Kzenon

Auch der Umgang mit den dahinterstehenden Zweibeinern wird geübt, schließlich soll sich nicht nur der Hund gut aufgehoben fühlen – auch der Halter sollte in sämtliche Vorgänge mit einbezogen werden, da er der eigentliche Kunde ist.

Zu den Grundlagen einer guten Ausbildung zum Hundefriseur zählt außerdem das Entfilzen, Entwollen und der richtige Umgang mit der Hundebürste. Auch Pfoten-, Krallen- und Ballenpflege will gelernt werden. 

Ein weiteres wichtiges Themenspektrum ist das der Erkrankungen und Parasiten. Als Hundefriseur musst Du solche erkennen können, um eine Hilfestellung bieten zu können und eventuell auf den Tierarzt zu verweisen. Zur Pflege des Hundes gehört auch die passende Ernährungsform. Übergewichtige Hunde oder solche mit Allergien benötigen häufig eine Futterumstellung – auch das lernst Du in der Ausbildung zum Hundefriseur.

Zu guter letzt bekommst Du noch vermittelt, wie man mit besonders ängstlichen Hunden umgeht und ruhelose Vierbeiner dazu bringt, ruhig stehen zu bleiben.

Wer nicht nur die Grundlagen des Hundefriseurs erlernen möchte, sondern das Ziel anstrebt, sich zeitnah selbstständig zu machen, der sollte eine tiefergehende Ausbildung wählen. Zusätzlich zu allen anderen Themen wird dort noch auf sämtliche finanziellen Aspekte, von der Anfangsinvestition als Existenzgründer bis hin zur Buchführung, eingegangen. Auch die Kundenberatung- sowie pflege werden ausgiebig behandelt.

Dauer der Ausbildung

Je nach Kurs kann die Ausbildungsdauer von einer Woche bis hin zu einem Jahr dauern. Auch wenn es stark auf die eigens investierte Zeit ankommt, kann man davon ausgehen, dass in einer länger andauernden Ausbildung deutlich mehr Wissen vermittelt wird als in Crash-Kursen.

Die Ausbildung zum Hundefriseur kann oftmals zeitlich flexibel ausgeführt werden, was sie vor allem als berufsbegleitende Ausbildung äußerst interessant macht.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*