Furminator – die "Wunderbürste"

Der richtige Furminator für jeden Hund

Unser Hund Müsli liebt es, wenn ich ihn mit dem Furminator verwöhne!

Sabine – das Frauchen

Die Furminator-Hundebürste
Furminator für kleine Hunde - Kurzhaar

Furminator für kurzhaarige kleine Hunde bis 9 kg, Größe S

  • Größe S
  • Für kleine Hunde bis 9 kg
  • Geeignet für kurzhaarige Hunde (Kantenlänge 4,5 cm für eine Felllänge von weniger als 5 cm)
  • Verringert laut Hersteller das Haaren um bis zu 90 %
  • Effektive Entfernung von Unterwolle und losen Haaren

Furminator für kleine Hunde - Langhaar

Furminator für langhaarige kleine Hunde bis 9 kg, Größe S

  • Größe S
  • Für kleine Hunde bis 9 kg
  • Geeignet für langhaarige Hunde (Kantenlänge 4,5 cm für eine Felllänge von mehr als 5 cm)
  • Verringert laut Hersteller das Haaren um bis zu 90 %
  • Effektive Entfernung von Unterwolle und losen Haaren

Furminator für mittelgroße Hunde - Kurzhaar

Furminator für kurzhaarige mittelgroße Hunde von 9 bis 23 kg, Größe M

  • Größe M
  • Für mittelgroße Hunde von 9 bis 23 kg
  • Geeignet für kurzhaarige Hunde (Kantenlänge 6,7 cm für eine Felllänge von weniger als 5 cm)
  • Verringert laut Hersteller das Haaren um bis zu 90 %
  • Effektive Entfernung von Unterwolle und losen Haaren

Furminator für mittelgroße Hunde - Langhaar

Furminator für langhaarige mittelgroße Hunde von 9 bis 23 kg, Größe M

  • Größe M
  • Für mittelgroße Hunde von 9 bis 23 kg
  • Geeignet für langhaarige Hunde (Kantenlänge 6,7 cm für eine Felllänge von mehr als 5 cm)
  • Verringert laut Hersteller das Haaren um bis zu 90 %
  • Effektive Entfernung von Unterwolle und losen Haaren

Furminator für große Hunde - Kurzhaar

Furminator für kurzhaarige große Hunde von 23 bis 41 kg, Größe L

  • Größe L
  • Für kleine Hunde von 23 bis 41 kg
  • Geeignet für kurzhaarige Hunde (Kantenlänge 10,2 cm für eine Felllänge von weniger als 5 cm)
  • Verringert laut Hersteller das Haaren um bis zu 90 %
  • Effektive Entfernung von Unterwolle und losen Haaren

Furminator für große Hunde - Langhaar

Furminator für langhaarige große Hunde von 23 bis 41 kg, Größe L

  • Größe L
  • Für kleine Hunde von 23 bis 41 kg
  • Geeignet für langhaarige Hunde (Kantenlänge 10,2 cm für eine Felllänge von mehr als 5 cm)
  • Verringert laut Hersteller das Haaren um bis zu 90 %
  • Effektive Entfernung von Unterwolle und losen Haaren

Ein persönlicher Erfahrungsbericht über den Furminator

Im Jahr 2009 kam unser erster Leonberger zu uns und mit ihm eine Masse von Haaren, die nicht nur üppig auf ihm sprossen, sondern sich auch ebenso großzügig in unserem Haus verteilen. Nun war „Müsli“ nicht unser erster Langhaarhund – bislang hatten und haben ausschließlich Langhaarschäferhunde und Leonberger unser Leben geteilt und damit waren wir durchaus auch mit der aufwändigen Fellpflege vertraut, die mit langhaarigen Hunderassen verbunden sind, aber die Langhaarschäferhunde hatten niemals so viel Unterwolle, wie Müsli die zu tragen pflegt. Ich kämmte und bürstete ihn zwar fast täglich, aber obwohl ich Unmengen von Haaren aus seinem Fell holte, klebten weitere trotzdem täglich in ähnlichen Unmengen auf dem Teppich.

So war ich natürlich auch sofort überzeugt, als man mir beim Hundefutterkauf im örtlichen Zoofachgeschäft einen Furminator zeigte und ihn mir auch gleich an meinem Hund vorführte. Natürlich ließ mich der Preis für einen Moment zusammenzucken, denn der Furminator ist definitiv bislang meine teuerste Hundebürste gewesen, die ich je kaufte.

Zu jener Zeit gab es den Furminator noch nicht mit „Haarabwurffunktion per Knopfdruck“ und auch nicht in so vielen Varianten, in denen er inzwischen angeboten wird:

Langhaar ab 5 cm Felllänge Kurzhaar bis 5 cm Felllänge
XS S M L XL S M L
Gewicht in kg bis 4,5 bis 9 10 - 23 23 - 40 ab 40 ab 9 10 - 23 23 - 40
Kammbreite in cm 3,2 4,4 6,7 10,2 12,7 4,4 6,7 10,2
Farbe hellbraun grün orange gelb rot grün orange gelb

Fellpflege beim Hund - mit dem Furminator effektiv und einfachUnabhängig von der Eignung für Lang- oder Kurzhaarhunde und der Kammbreite, verfügt jeder Furminator über einen ergonomisch geformten Griff und die neuen Modelle haben auch den praktischen „Haarabwurf per Knopfdruck“, wobei dies meiner Ansicht nach zwar mehr Komfort für den Hundebesitzer darstellt, aber nur wegen dieser zusätzlichen Funktion würde ich vermutlich keinen neuen Furminator kaufen, solange das alte Modell hier noch zuverlässig seinen Dienst tut – aber das ist natürlich Ansichtsache.

Darum beschränke ich mich auch erst einmal auf die Fakten, denn laut Hersteller reduziert der Furminator den Haarausfall bis zu 90 %. Diese Aussage ist natürlich etwas irreführend, denn zum einen fallen dem Hund natürlich nicht weniger Haare aus, nur weil man einen Furminator benutzt – wäre dies der Fall, würden sich vermutlich gerade die Herren mit lichtendem Haar oder beginnender Glatze sofort nur noch mit dem Furminator kämmen, wenn sich dadurch ihr Haarverlust um 90 % reduzieren würde.

Der Wachstumszyklus des Haares ist aber von drei Phasen bestimmt:

  1. dem  anagenen Stadium: in dieser Phase liegt der Haarfollikel tief in der Dermis und das Haar wächst cirka 130 Tage lang (eine Ausnahme bildet der Afghanischen Windhund mit 18 Monaten.
  2. dem katagenen Stadium: in dieser Phase kommt das Wachstum des Haares zum Stillstand und die Haarscheide wandert in dieser Ruhephase nach oben.
  3. dem telogenen Stadium: In dieser Phase fällt das Haar schließlich aus, nachdem sich der Follikel bis zur Öffnung der Talgdrüsen zurückbildete und die Haarwurzel eine konische Form annahm. Anschließend beginnt im selben Kanal wie sein Vorgänger, ein neues Haar das anagene Stadium.
Insofern wird jedes Haar – auch das der langhaarigen Hunde, die keine Unterwolle haben und nicht haaren (Pudel und Bichons) und das der rauhaarigen Jagdhunde, denen man den jahreszeitlich bedingten Fellwechsel wegzüchtete, um sie ganzjährig zur Jagd nutzen zu können – wachsen und irgendwann ausgehen, damit an seiner Stelle ein neues Haar wächst. Das Fell dieser Hunde ist lediglich so beschaffen, dass es die losen und ausfallenden Haare einschließt und damit findet man zwar keine Haar von diesen Hunden, aber sie neigen dafür auch dazu, stark zu verfilzen, wenn man sie nicht regelmäßig kämmt, trimmt oder schert.

Unser Hund genießt seine FellpflegeFakt ist also auch bei der Aussage des Herstellers vom Furminator, dass der Hund nicht 90 % weniger Haarausfall hat, sondern dass er 90% weniger Haare verliert, die man hinterher auf dem Teppich findet, denn der Furminator erfasst auch die noch nicht ausgefallenen Haare, die höchstens gelockert sind und am Ende des katagenen Stadiums befinden. Die würden also wenige Tage später auf dem Teppich landen, wenn man keinen Furminator benutzt, sondern beispielsweise eine Zupfbüste. Allerdings verspricht der Hersteller auch, dass der Furminator lose Haare und überschüssige Unterwolle besser entfernt als eine normale Hundebürste, ein Hundekamm oder ein Hundestriegel und das ist natürlich ein kleiner Widerspruch, denn es handelt sich nicht ausschließlich um lose Haare – die würde nämlich auch eine Zupfbürste entfernen – sondern auch um noch nicht vollkommen aus der Haut gelöste Haare, die man mit dem Furminator entfernt. An dieser Stelle setzt darum auch meine kritische Betrachtung vom Furminator an, denn grundsätzlich würde ich die Aussagen des Herstellers auch bestätigen, weil es wirklich kein vergleichbares Pflegewerkzeug, außer vielleicht anderen Carding-Bürsten oder Trimmstriegeln gibt, das der Unterwolle so effektiv zu Leibe rückt, aber wer seinen langhaarigen Hund auf Schauen ausstellen möchte, wird feststellen, dass der Furminator das Fell leider auch sehr stark ausdünnt und teilweise auch das lange Deckhaar reduziert.

Das Ergebnis der Fellpflege mit dem FurminatorGrundsätzlich bürsten wir unsere Hunde nahezu täglich und wenn man dann sieht, welche Menge an Haaren man mit dem Einsatz des Furminators trotzdem noch aus dem Fell holt, dann könnte man einerseits natürlich aufatmen und sich freuen, dass diese Wolle ganz sicher nicht auf dem Teppich landen wird, aber andererseits frage ich mich auch, wann mein Hund kahl sein wird, wenn ich ihn täglich mit dem Furminator striegeln würde. Dieses Problem war bei den Leonbergern mit dem üppigen Unterhaar nicht ganz so drastisch, aber unsere Langhaarschäferhündin, die rassebedingt kaum Unterwolle bildete und damit auch kaum Haare aus der Unterwolle verlieren konnte, wirkte nach mehrmaligem Einsatz des Furminators ziemlich „getrimmt“ und ihr herrliches Langhaar war ziemlich ausgedünnt.

Trotzdem möchte ich auf den Furminator nicht verzichten, denn er ist ein hervorragendes Pflegewerkzeug, mit dem man auch Filzballen und verknotete Haare lösen kann. Das ist gerade bei der Befederung von Langhaarhunden an den Vorderbeinen, bei den Hosen an den Hinterbeinen, bei der Fahne an der Rute und bei den feinen Haaren hinter den Ohren eine große Erleichterung, denn der Furminator erreicht den gleichen Effekt ohne Ziepen und Zerren, den man sonst mit Entfilzungsspray und Entfilzungskamm erzielt – nur dass diese Prozedur für den Hund sehr unangenehm ist und er sich das ungern gefallen lässt, weshalb man doch eher mal zur Schere greifen würde, gäbe es den Furminator nicht.

Auch das „herausstriegeln“ von Schmutz, Staub und abgestorbenen Hautschüppchen mit dem Furminator ist ein großer Vorteil, wenn man ihn höchstens einmal in der Woche anwendet, denn dann wirkt er verstopften Poren durch überschüssige Talgproduktion entgegen und verteilt auch das natürliche Hautfett gleichmäßig auf der Haut und im Fell, womit er für glänzendes und gesundes Deckhaar sorgt.

Nach der FellpflegeZusammenfassend kann ich den Furminator als effiziente Hilfe gegen Hundehaare im Wohnraum während des Fellwechsels empfehlen und bestätigen, dass er als „Shedding“-Werkzeug, als das er angeboten wird, seine Aufgabe zuverlässig erfüllt, denn in der Übersetzung vom englischen Sprachgebrauch ins Deutsche bedeutete shedding soviel wie ausfallen, abstoßen, abwerfen und hair shedding heißt nichts anderes als Haarausfall. Wem vor allem daran gelegen ist, dass die Haut seines Hundes besser belüftet wird, um Verfilzungen, Hautproblemen oder gar der Neigung zu Pilz-, Bakterien- oder Parasitenbefall entgegenwirken will, indem er Lästlingen und Krankheitserregern die Brutstellen im dichten Unterhaar nimmt, der wird vom Furminator nicht enttäuscht werden. Auch für Kurzhaarhunde soll der Furminator eine ideale Lösung sein und eine gute Bekannte von mir, die schwarze Doggen hält, ist sogar überzeugt, dass ihre Hunde nun endlich wieder ein tiefschwarzes Fell ohne Grauschleier haben, seit sie einen Furminator für deren Fellpflege verwendet.

Für unsere Langhaarschäferhündin war der Furminator aber eher nicht so gut geeignet und auch bei den Leonbergern stellte ich fest, dass unsere Hündin Bommeline mit ihren feinen, weichen Haaren und der so üppigen Unterwolle, die sie im Winter aussehen lässt, wie ein aufgeplatztes Sofakissen, nach der einmal wöchentlichen Bearbeitung mit dem Furminator weniger schnell verfilzt und auch weniger zur Entwicklung von Hot Spots neigt, aber unser Rüde Müsli mit deutlich festerem Deckhaar und weniger Unterwolle wird allerhöchstens in der Zeit des Fellwechsels mit dem Furminator gepflegt und dann meist auch nur einmalig innerhalb der acht Wochen – ansonsten benutze ich für ihn eher eine Zupfbürste, nach deren Anwendung zwar die lose Unterwolle aus dem Fell entfernt wurde, aber das sowieso schon weniger voluminöse Deckhaar trotzdem füllig bleibt.

Bevor wir es vergessen ...

Regelmäßige Fellpflege dient zwar in erster Linie der Gesunderhaltung von Haut und Haaren des Hundes, aber während sich der Mensch um das Wohlbefinden seines Hundes kümmert, festigt sich gleichzeitig auch die Bindung zwischen ihm und seinem vierbeinigen Freund. Insofern kann die Fellpflege, je öfter sie statt findet, viel mehr bewirken, als nur, dass Schmutz, abgestorbene Hautschuppen und lose Haare aus dem Fell entfernt werden.

Trotzdem ist es natürlich auch wichtig, Kamm und Bürste gegen Verfilzungen, Verknotungen und all diese kleinen Begleiter einzusetzen, die der Hund während eines Spazierganges in seinem Fell einsammelt.

Dazu gehören aber nicht nur kleine Zweige von Ästen, unter denen der Hund herumstromerte oder Sand und Kletten. Wer es mit der Fellpflege sehr genau nimmt, entdeckt auch einen eventuellen Parasitenbefall oder eine Zecke, die sich gerade einen Platz sucht, um sich festzusaugen, noch bevor das Ungeziefer Juckreiz auslöst und dem Hund schadet.

Auch Verletzungen von Dornbüschen oder entzündete Haustellen, wie beispielsweise Hot Spots können schneller behandelt und geheilt werden, wenn man den Hund oft näher in Augenschein nimmt und es gibt kaum eine bessere Gelegenheit dazu, als die regelmäßige Fellpflege.

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